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Warum
roh?
Seit
nunmehr 6 Jahren beschäftige ich mich mit Rohkost und dennoch
widersprechen dich die diversen Theorien immer noch häufig. Ich möchte in
diesem Artikel nicht auf die unterschiedlichen Rohkostrichtungen eingehen,
sondern vielmehr erläutern was allen gemeinsam ist.
Eine
Lebensweise, welche einen hohen Anteil Enzyme enthält, wie sie in Obst,
Gemüse, Sprossen, Samen, Nüssen, Getreide und Algen vor kommen,
erhöht die Wahrscheinlichkeit gewaltig ,optimale Gesundheit zu erlangen.
Eine
Ernährungsweise, welche hauptsächlich aus gekochtem Essen besteht ist eine
Belastung für den Körper. Um zu verstehen warum das so ist, muss man
verstehen welche Rolle Enzyme im Körper spielen. Enzyme sind in den Zellen
jeder Pflanze und jedes Tieres. Sie sind Eiweißverbindungen ,welche auch
als Biokatalysatoren bezeichnet werden, deren Aufgabe es ist, dem Körper
jede Stoffwechseltätigkeit zu erleichtern.
Beim
Essen sind es die Enzyme, welche uns helfen die Nahrung zu verwerten. Die
Rohkosttheorie baut darauf, dass in jedem Nahrungsmittel die Enzyme, die
zu seiner Verdauung erforderlich sind, bereits enthalten sind. Die
Wissenschaft hat bisher aber noch nicht endgültig entschlüsselt, ob diese
Enzyme überhaupt die Passage des Magens, mit seiner Salzsäure, überstehen.
Wissenschaftlich erwiesen ist aber, dass der Prozess des Kochen die im
Nahrungsmittel enthaltenen Makronährstoffe Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett
chemisch verändert. Am einfachsten zu sehen ist das, wenn man gekochtes
und rohes Eiweiß vergleicht. Das gleiche Prinzip trifft auch auf Fett und
Kohlenhydrate zu, allerdings hört man da eher die Schlagworte "Transfettsäuren"
und "Acrylamid".
Was auch
jedem bekannt ist, ist das durch den Prozess des Kochens viele Vitamine
und auch einige Mineralstoffe und Spurenelemente zerstört werden. Zum
heutigen Zeitpunkt sind auch noch nicht alle Nährstoffe in den Pflanzen
und deren Wirkung auf den Körper bekannt.
Wenn
der Körper nun nicht die erforderlichen Vitamine und Mineralstoffe
erhält und zudem mit Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten
konfrontiert wird, die er nicht ohne weiteres zerlegen kann, da ihre
chemische Struktur verändert wurde, dauert es nicht allzu lange,
bis er in seiner Stoffwechselarbeit überfordert ist. Diese
Überforderung wird dann zum Nährboden für Krankheiten.
So
entwickelt man im Laufe der Jahre Zipperlein wie Verdauungsstörungen,
Erschöpfung, Altersflecken, chronische Müdigkeit, Lethargie, Falten,
schlechte Haut, schlechter werdende Sehkraft, schlechter werdendes
Erinnerungsvermögen, Launenhaftigkeit, Allergien, Candida und auch viele
ernstere Krankheiten.
Die Rohkost
hat ähnliche Fähigkeiten wie das Fasten vieler Krankheiten Herr zu werden
oder sie zumindest so sehr zu lindern, dass der Betroffene ein erheblich
angenehmeres Leben führen kann. Häufig wurde dies bei Diabetes beobachtet
und von Dr. Gabriel Cousens in seinem Film "Raw for 30 days" dokumentiert.
Viele Betroffene können, natürlich nur unter
Anleitung eines Arztes, ihre reguläre Insulindosis verringern oder
sogar gänzlich darauf verzichten.
Es geht
jedoch nicht nur um das Essen.
Viele
Krankheiten haben mit unter auch psychosomatische Gründe, weshalb ich hier
die Zufriedenheit mit sich und seinem Leben ganz groß hervor heben möchte.
Man darf nicht mit aller Kraft versuchen eingefahrene Gewohnheiten zu
verändern und dann, bei nicht gelingen, sich selbst dafür bestrafen.
Ich möchte
mit "Rohe Lust" allen die Möglichkeit geben zumindest "5 am Tag" zu essen
und dabei nicht auf Genuss verzichten zu müssen.
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